Deutsche geben Milliarden für Wein aus

Eine Studie offenbart: Weißwein wird in Deutschland häufiger gekauft als Rotwein. Immer beliebter wird Rosé. 2017 haben die Deutschen insgesamt 3,1 Milliarden Euro für Wein ausgegeben.

Die Verbraucher in Deutschland greifen für ihren Weinkonsum tief in die Tasche. Im vergangenen Jahr kauften sie allein im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten fast 1,3 Milliarden Flaschen Wein und gaben dafür mehr als 3,1 Milliarden Euro aus, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen ergab. Dabei griffen die Verbraucher nach Angaben der Marktforscher öfter zu Weiß- als zu Rotwein. Immer beliebter…[]

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Beim Weinimport ist Deutschland Weltmeister

Rund 1,5 Milliarden Liter – Beim Weinimport ist Deutschland Weltmeister

Wein zählt zu den beliebtesten Getränken der Deutschen: Kein anderes Land hat im vergangenen Jahr so viel Wein eingeführt wie die Bundesrepublik. Dabei steht nicht immer die Qualität im Vordergrund.

Mit 15,2 Millionen Hektolitern blieb Deutschland auch im vergangenen Jahr der mengenmäßig wichtigste Wein-Importeur, wie die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) in Paris bekanntgab. Deutschlands Weinexporte lagen damit auf dem gleichen Niveau wie 2016. Ein Hektoliter sind 100 Liter. Weitere Infos auf Spiegel Online.

Quelle: Spiegel Online
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wein-deutschland-importiert-so-viel-wie-kein-anderes-land-a-1204616.html

Neueste Zahlen zum Weinverbrauch

Der Pro-Kopf-Konsum an Wein im vergangenen Jahr (Zeitraum von August 2016 – Juli 2017) umfasste 3,5 Liter Schaumwein und 20,9 Liter Stillwein.

Das Marktvolumen bzw. das konsumierte Weinvolumen errechnet sich aus den Offizial­daten – Weinbestände am Anfang und Ende des Wirtschaftsjahres, der Weinerzeugung und dem Außenhandel (Im- und Export) – auf 20,145 Mill. Hektoliter. Als einzige Schätzgröße geht der Verbrauch von Wein für den Verarbeitungsbereich ein.

Vom Pro-Kopf-Konsum entfallen auf deutsche Stillweine 9,1 Liter, auf ausländische Stillweine 11,8 Liter und auf Schaumweine wie in der Vorjahresperiode 3,5 Liter. Bezogen auf das Marktvolumen entspricht die Menge von 17,2 Mill. Hektolitern Stillwein einem Konsum von 7,5 Mill. Hektolitern deutscher und 9,7 Mill. Hektolitern importierter Weine. Gegenüber der Vorjahresperiode lag die Gesamtmenge damit um 0,1 Liter niedriger.

Der Anteil deutscher Weine an der gesamten Stillweinmenge beträgt 43,6 Prozent, bezogen auf die Gesamtmenge errechnet er sich auf rund 38 Prozent, da Schaumwein fast ausschließlich aus importierten Grundweinen erzeugt wird.

Quelle: Fh Geisenheim / Meininger

Zahlen von der Nahrungsmittelfront

Weinkonsum:

Die Deutschen haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr im Schnitt 20,9 Liter Wein getrunken – 0,2 Liter weniger als im Vorjahr, teilte das deutsche Weininstitut mit. Der Schaumweinkonsum blieb mit 3,5 Litern konstant.

Konsum an Süßigkeiten:

Die Preise für Süßigkeiten und Snacks sollen nach Branchenangaben stabil bleiben. Pro Kopf verzehrten Kunden hierzulande 2017 fast 31 Kg Süßigkeiten, Knabberartikel und Markeneis im Wert von knapp 97 Euro.

Quelle: dpa

 

 

Terroir oder Rebe?

SENSORIK Professor Ulrich Fischer definiert den Terroir-Begriff umfassend. Aber das Wichtigste bleibt doch der Weinberg. Ist der Boden, auf dem die Rebe wächst, im Wein schmeckbar? Eine Frage, an der sich unter Weinliebhabern zuweilen intensive Diskussionen entspinnen.

Über das Thema Terroir sprachen die Redakteure des Wiesbadener Tagblatts mit Ulrich Fischer, Professor für Oenologie und Sensorik, am Weincampus Neustadt/Weinstraße. Das ganze Interview findet sich unter folgendem Link:

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/vermischtes/leben-und-wissen/einzigartiger-geschmack-und-cleveres-marketing_18036399.htm